(Innen-)Quelle – Aare, Bern

„Früher, während meiner Periode, war es, als wäre ich unter Wasser und würde in meiner Blase schweben – einer sicheren, abgeschlossenen Welt. Aber jetzt ist Frühling. Die Wurzeln strecken sich nach außen und streben nach etwas Neuem.

Mit dem Licht kehrt auch der Mut zurück, und ich beginne, an die Oberfläche zu kommen. Langsam, zögernd – halb draußen, halb drinnen. Nicht ganz offen, aber auch nicht mehr verborgen.

Der Sonnenaufgang trifft auf das Wasser – ein Moment des Austauschs, in dem Spiegelung und Auftauchen eins werden.

„Ich erscheine – zögerlich, mutig. Ich tauche auf, noch nicht ganz ausgereift, aber im Wachstum begriffen, mich dem Unbekannten entgegenstreckend, bereit zu erblühen.“